Tirila und Bubu

Neue Freunde in der Musikschule

In der letzten Zeit hat sich viel bei uns getan - doch das aktuelle Thema beschäftigt uns jetzt etwas länger: 
Wir lernen eine ganz besondere GEHEIMSPRACHE. Dazu kommen neue Freunde in die Musikschule: Tirila und Bubu.
Diese beiden sind Bestandteil des Konzeptes, an welches mein Unterricht angelehnt ist - Klangstrasse von Irmhild Ritter und Christa Schäfer. Es werden zukünftig immer wieder Themen dieser wunderbaren Autorinnen einfließen. Christa Schäfer konnte ich persönlich kennenlernen - sie war eine der Dozentinnen meiner Ausbildung zur Musikpädagogin MFE & MGA, welche mittlerweile erfolgreich abgeschlossen ist. 

Die wichtigsten musikbezogenen Unterrichtsbereiche der Klangstrasse sind:

  • Traditionelle und neue Lieder singen,
  • Lieder z.B. mit Klatschen, Patschen, Stampfen und auf Instrumenten begleiten;
  • Sich zu Musik bewegen und tanzen;
  • Klänge und komponierte Musik hören;
  • Elementare Kenntnisse der Musiklehre erwerben.

Und genau hier starten wir mit der "Geheimsprache". 

Diese wird eingeführt über die sog. Solmisation. Der Grund dafür ist ganz einfach - die Solmisation beeinflusst sowohl das Singen als auch das (musikalische) Gehör positiv. Die verwendeten Tonsilben do-re-mi-fa-so-la-ti unterscheiden sich in ihrem Klang erheblich und sind viel deutlicher als die Notennamen c-d-e-.... Daher prägen sich solmisierte Melodien leicht ein. Die Kinder singen sowohl auf Text als auch auf Tonsilben. Dies fördert die Geschmeidigkeit der Stimme und das "saubere" Singen. Außerdem erleichtern die immer wieder gehörten und gesungenen Tonsilben Ihrem Kind die Wiedergabe auf einem Instrument.

 

Handzeichen unterstützen das Singen auf Tonsilben. Das räumliche "Greifen" führt so auch zum geistigen "Begreifen".

Im Vordergrund standen zuerst die Namen der Kinder. Wir haben sie in Silben aufgeteilt und diese auf unsere Linien gelegt (s.Bild) (Text teilweise dem Elternbrief der Klangstrasse entnommen)

 

Um den Unterschied zwischen hohen und tiefen Tönen zu erkennen, kam der Bär Bubu aus seinem Winterschlaf zurück.

Er hat eine tiefe Stimme und lebt auf der Erde (Trommel) - Tirila dagegen hat eine hohe Stimme und fliegt hoch oben (Triangel).

 

Sollten Sie sich also wundern, dass Ihr Kind So-Mi-singend nach Hause kommt oder Handzeichen macht - bitte schränken Sie es nicht ein.

Das ist so gewollt :-)

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein entspanntes, musikalisches Wochenende.

 

Herzlichst, Ihre

 

 

Kerstin Gallenberger

 

 

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Inspirationen aus den Winterstunden

Nachfolgend ein paar Bilder mit Inspirationen aus den musikalischen Winterstunden in den Kindergärten

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Rischel Raschel Rusch...

 

... damit begann unsere Musikstunde letzte Woche für die mittleren Kinder.

Was raschelt denn dort in dem Blätterhaufen, an dem Steffi auf dem Weg vom Kindergarten nach Hause vorbei kommt?

Da schau an - ein kleiner Igel und seine Freunde.

Wir begleiteten dieses Lied von Karin Schuh mit Körpergesten. Mehr dazu finden Sie in der aktuellen Festschrift des Kindergartens und der beiliegenden CD.

Wir begleiteten dieses Lied von Karin Schuh mit Körpergestern, raschelnden Brotzeittüten und Bürsten - ja, mit ganz einfachen Fingernagelbürsten haben wir Musik gemacht! Und welche Freude die Kinder damit hatten. 

Hintergrund und allgemeines Lernziel war der Rhythmus.

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Kinder für Musik begeistern....

... das sollte das Ziel sein - und dies müssen wir so früh wie möglich beginnen.

Im Rahmen der Musikalischen Früherziehung im Kindergarten liegt hier der passende Zeitpunkt.

 

In unseren ersten gemeinsamen Stunden war das gegenseitige Kennenlernen oberste Priorität. Und dann natürlich der Herbst - mit all seinen Gaben:

Jetzt liegen sie wieder auf Bürgersteigen und Plätzen - braunglänzende Kastanien, herausgesprungen aus ihrer stachligen Schale. Die Früchte verlocken dazu, sie aufzuheben, in die Jackentasche zu stecken und als "Handschmeichler" in der Hand zu bewegen. Kastanien sind unverkenntliche Herbstboten.

Das vierzeilige Rätsel hat die Früchte, die stachligen Kapseln und die stolzen Kastanienbäume gleichermaßen im Blick.

Wir haben in unseren ersten Musikstunden die Kastanien genau betrachtet, uns zu riesigen Kastanienbäumen verwandelt und das Rätsel sogar als Lied gesungen.

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Ich konnte heute nicht üben weil...

.... ja, das hören wir Musiklehrer ziemlich oft. 

Die Frage ist nur - was steckt dahinter?

Keine Zeit? Keine Lust? Keine Motivation? Generell die Lust am Instrument verloren?

 

Stellen wir uns doch die Frage - was bedeutet Üben überhaupt?

In meinen Klavierstunden erarbeiten wir ein Stück gemeinsam - alle wichtigen Parameter, alle Noten, alle schwierigen Stellen schauen wir uns gemeinsam an. 

Zu Hause sollte das Stück dann "nur" noch geübt werden. D.h. - vertieft, verinnerlicht...

 

Aber warum hat ein Schüler dann keine Zeit? Ok, das Wetter ist schön - (m)ein Freund hat Geburtstag, wir haben jeden Tag eine Schularbeit geschrieben, mein Hund hat die Noten gefressen, - die Ausreden sind manchmal an Kuriosität nicht zu überbieten. 

Sollte es tatsächlich so sein, dass (m)ein Schüler keine Zeit zum Üben hatte, bitte ich sie trotzdem zum Unterricht und wir arbeiten gemeinsam am Stück. 

Sollte der Zustand länger anhalten, muss dem Übel auf die Suche gegangen werden.

Aber in erster Linie bitte ich Sie als Eltern, mit mir darüber zu sprechen, sollte es Schwierigkeiten geben! 

 

In diesem Sinne - musikalische Grüße

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